Consulting Bochum: Ihre Beratung im Ruhrgebiet finden

Die Suche nach einem guten Consulting im Ruhrgebiet sollte zunächst mit der Frage beginnen, was Ihre exakte Zielsetzung ist. Was soll nach Abschluss des Beratungsprojektes idealerweise anders sein als vor der Beratung. Welches konkrete Problem möchten Sie lösen? Was davon ist Ihnen am Wichtigsten? Was soll das Consulting leisten, in welchem Zeitraum und zu welchem Budget? Beratungsprojekte scheitern leider häufig bereits an diesen Eingangsfragen. Ein großes Problem sind unrealistische Budgetvorstellungen. Ein Beispiel: Ein Geschäftsführer möchte ein neues E-Commerce-Geschäftsmodell einführen und benötigt für dieses Projekt eine Strategie- und Prozessberatung, die das Unternehmen bis zur Einführung einer E-Commerce-Plattform begleitet. Das Projekt soll maximal 12 Monate dauern. Der Berater soll ca. 130 Tage vor Ort sein. Ihr Gesamtbudget dafür beträgt 50.000 Euro. Für den Berater bedeutet das, dass er für das Projekt einen Tagessatz in Höhe von 385 Euro abrechnen kann. 

Davon muss der Berater Steuern bezahlen, die Kosten seiner Firma decken und sein Gehalt bezahlen. Hinzu kommt: Wenn er 130 Tage für Ihr Unternehmen im Einsatz ist, kann er so gut wie keine anderen Projekte annehmen. Das wiederum bedeutet: Sein Jahresumsatz beträgt 50.000 Euro brutto. Das Gehalt, dass er sich damit maximal auszahlen kann beträgt ca. 30.000 Euro. 

Würden Sie als Unternehmer und Geschäftsführer für 30.000 pro Jahr arbeiten? Vermutlich nicht. Wenn Sie bei einem solchen Projekt nur 50.000 Euro für sämtliche Leistungen zur Verfügung haben wäre unser Tipp: Lassen Sie es. Denn dafür bekommen Sie weder Qualität in der Leistung noch eine hochwertige E-Commerce-Plattform. Selbst einem festangestellten E-Commerce-Experten müssten Sie deutlich mehr bezahlen. Ein Marketing- und E-Commerce-Experte mit 5-10 Jahren Berufserfahrung kostet Sie mindestens 60.000 bis 80.000 Europlus ca. 30% Personalnebenkosten, plus Recruitingkosten, plus Weiterbildung – und so weiter. Damit haben Sie schnell eine 6-stellige Summe ausgegeben. 

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Consulting Bochum: Planen Sie genügend Zeit für Ihr Projekt

Ein weiterer Grund für das Scheitern von Beratungsprojekten ist die für das Projekt geplante Zeit. Hier zeigt sich leider häufig die Ungeduld vieler Unternehmer. Das Projekt ist wichtig, man erhofft sich damit eine Kostensteigerung um X% oder eine Umsatzsteigerung um Y%.  Wir können Ihnen jedoch garantieren: Wenn Sie bei einem Beratungsprojekt Zeit sparen wollen, geht das mit ziemlicher Sicherheit daneben. Projekte brauchen mindestens 30 bis 50% mehr Zeit, als ursprünglich geschätzt wurde. Denken Sie nur an Großprojekte wie den Berliner Flughafen, die Elbphilharmonie oder auch nur im Kleinen an die Renovierung eines Hauses oder einen Neubau. Wir Menschen neigen dazu, die Dinge grundsätzlich optimistischer und uns selbst leistungsfähiger einzuschätzen, als wir in Wirklichkeit sind. 

Denken Sie nur einmal an Ihre letzte Woche: Welche Aufgaben haben Sie sich für die vergangene Woche eingeplant und wie viel Prozent davon haben Sie tatsächlich erfolgreich abgeschlossen? Je länger das Projekt dauert, desto mehr Puffer sollte eingeplant werden. Sie möchten im Januar starten und das Projekt sollte im Juli abgeschlossen sein? 

Planen Sie mit September oder noch besser mit Oktober. Denn mit der Komplexität von Projekten steigt das Risiko unerwarteter Probleme und Situationen. Die Schnittstelle zu einer internen Software ist nicht so einfach umzusetzen, wie geplant. Es kommt zu Komplikationen. Einer Ihrer internen Projektmitarbeiter wird krank, das Projekt verzögert sich. Ihr Lieferant liefert nicht wie besprochen, es fehlen Teile. Wir könnten die Liste unendlich fortsetzen. 

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Consulting Bochum: Setzen Sie sich messbare Ziele für das Projekt

Eigentlich eine Binsenweisheit, oder? Messbare Ziele sollten im Unternehmensalltag eine Selbstverständlichkeit sein. Unsere Erfahrung zeigt jedoch leider etwas anderes. Die SMART-Formel für Ziele wird längst nicht so konsequent angewendet, wie sie von Management-Gurus und Erfolgstrainern propagiert wird. 

Eine kurze Wiederholung: Ein Projektziel muss spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminierbar sein. Doch es gibt leider viele Projekte, bei denen das konsequent missachtet wird. Nehmen wir nochmals Deutschlands Großprojekte der letzten Jahre. Ob Flughafen BER, Elbphilharmonie oder Stuttgart 21. Und auch wenn es dabei nicht um Beratungsprojekte geht: Die Gesetze für Projekte sind in jedem Projekt gleich. Es braucht ein qualifiziertes Projektteam (mit Expertise und Erfahrung in dem Projektthema), eine umfangreiche Analyse, smarte Ziele, eine ausgefeilte Planung sowie die konsequente Umsetzung des Projektplans. Doch bleiben wir noch einen Augenblick bei den Zielen. Lassen Sie uns die SMART-Formel nochmals etwas ausführlicher wiederholen:

  • Spezifisch: Das Ziel Ihres Beratungsprojektes sollte so konkret wie möglich formuliert sein, zum Beispiel: Re-Branding unserer Unternehmensmarke bis zum 31.12.2022 – inklusive Information an alle Mitarbeiter, Share- und Stakeholder.

  • Messbar: Hier formulieren Sie zum Beispiel eine konkrete Zeitangabe, eine bestimmte Menge, oder anderer KPI, zum Beispiel EBIT oder Umsatz. Bleiben wir bei oben genanntem Beispiel. Ein messbares Ziel für das Re-Branding könnte sein: Das Re-Branding der Marke soll bis spätestens 31.12.2022 umgesetzt, an alle Anspruchsgruppen kommuniziert werden und maximal 100.000 Euro kosten.

  • Akzeptiert: Ihr Ziel muss sowohl von Ihrem Team, als auch von Ihrer Beratung akzeptiert werden. Wenn Sie zum Beispiel den Wunsch haben, dass Ihr Re-Branding bis zum 31.12.2022 abgeschlossen ist, Ihr Berater Ihnen aber sagt, dass dies nicht realistisch ist, sollten Sie Ihr Ziel überdenken. Oder wenn Ihr Team ein Veto einlegt und Ihnen sagt, dass das Re-Branding-Projekt so nicht umgesetzt werden kann wie gewünscht.

  • Terminierbar: Hier sollte ein realistischer Termin stehen. Zum Beispiel: Das Projekt ist bis 31.12.2022 abgeschlossen.
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Consulting Bochum: Wo Sie die besten Berater finden

War die Suche nach einem geeigneten Berater bis vor einigen Jahren noch sehr mühsam, gibt es zwischenzeitlich umfassende Hilfestellung bei Suche und Auswahl. Zum Beispiel über Verbände oder über Beraterplattformen, die Berater und Unternehmen zusammenbringen. 

Das Prinzip: Sie beschreiben auf einer der Plattformen Ihr Projekt, Ihre Ziele und was Sie genau suchen. Die Vermittlerplattform sucht Ihnen dann geeignete Kandidaten heraus und stellt sie Ihnen vor. Diese Plattformen bringen einige Vorteile. Zum Beispiel prüfen die Plattformbetreiber – häufig selbst mit langer Beratererfahrung – die Berater, die sich bewerben auf Herz und Nieren. 

Mehrstufige Auswahlverfahren helfen dabei, dass nur die besten Unternehmensberater in das Netzwerk aufgenommen werden. Eine wichtige Voraussetzung ist zum Beispiel, dass der Berater mindestens eine mehrjährige Erfahrung in einer der bekannten Unternehmensberatungen mitbringen haben muss. 

Alternativ zählt eine lange Berufserfahrung in dem Thema, das er beraten möchte. In mehreren Vorgesprächen wird anschließend geprüft, ob die Berater ausreichend qualifiziert sind und Ihrem Unternehmen wirklich helfen können. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg drastisch. Die bekanntesten und besten Plattformen sind Comatch, Consultport sowie berater.de. Doch auch Berater-Netzwerke wie zum Beispiel von der Haufe Akademie bieten sich an. 

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